Sitzplan fürs Klassenzimmer erstellen
Füge deine Klassenliste ein, stell die Pulte so hin, wie dein Raum aussieht, und hinterlege die Regeln, die du ohnehin im Kopf hast. Den Rest verteilt SeatSort, und du korrigierst, wo du es besser weißt.
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Kostenlos und ohne Anmeldung.
Die Sitzordnung im Klassenzimmer ist Unterrichtsplanung
Wer neben wem sitzt, entscheidet über einen erstaunlich großen Teil dessen, was in einer Stunde möglich ist. Zwei Kinder, die sich gegenseitig hochschaukeln, kosten dich in jeder Stunde Aufmerksamkeit. Ein Kind, das schlecht sieht und hinten sitzt, meldet sich einfach nicht mehr.
Deshalb lohnt es sich, die Sitzordnung einmal bewusst zu bauen, statt sie entstehen zu lassen. Und weil sie sich ändert (nach den Ferien, nach einem Streit, für eine Gruppenarbeit), lohnt es sich, dass sie schnell geht.
So baust du den Plan
Vier Schritte, und du hast einen Plan, den du ausdrucken und an die Tür hängen kannst.
- Klassenliste einfügen: Namen aus deiner Tabelle kopieren, ein Name pro Zeile
- Raum aufbauen: Pulte ziehen, bis der Plan aussieht wie dein Zimmer, mit Tafel, Tür und Fenster als Bezugspunkten
- Regeln hinterlegen: wer nach vorne gehört, welche beiden getrennt arbeiten sollen
- Verteilen lassen und einzelne Kinder von Hand umsetzen
Reihen, Partnerpulte oder U-Form
Die Anordnung folgt der Unterrichtsform, nicht dem Geschmack. Reihen halten die Aufmerksamkeit vorne und sind bei Klassenarbeiten die einfachste Lösung. Partnerpulte machen Partnerarbeit ohne Umbau möglich und sind der übliche Kompromiss für den Alltag.
Die U-Form eignet sich für Gespräche, weil alle einander ansehen; sie kostet Platz und funktioniert in kleinen Räumen ab etwa 28 Kindern nicht mehr. Für jede Variante gibt es eine Vorlage, die du an deinen Raum anpasst.
- Reihen: klarer Blick nach vorne, gut für Prüfungen
- Partnerpulte: Partnerarbeit ohne Umstellen
- U-Form: Diskussion und Klassenrat, braucht Platz
- Sitzgruppen: Gruppenarbeit, lauter und schwerer zu überblicken
Regeln, die du einmal aufschreibst
Statt dir zu merken, dass die beiden aus der letzten Reihe nicht nebeneinander dürfen und dass ein Kind wegen seiner Brille weiter vorne sitzt, hinterlegst du das als Regel. Bei jeder neuen Verteilung gilt sie weiter, auch in drei Monaten, wenn du den Plan wechselst.
Das macht auch den Wechsel selbst leichter: Du kannst die Klasse neu mischen, ohne dass die zwei problematischen Kombinationen zufällig wieder entstehen.
Was kostenlos ist
Erstellen, umstellen und automatisch verteilen kostet nichts und verlangt keine Anmeldung. Wenn du nur schnell einen Plan für die nächste Stunde brauchst, reicht das vollständig.
Speichern in der Cloud, Export ohne Wasserzeichen und der geteilte Link gehören zum Zugang für Lehrkräfte: 3,99 EUR im Monat oder 29,99 EUR im Jahr. Das lohnt sich, sobald du mehrere Klassen und mehrere Räume hast und die Pläne übers Schuljahr behalten willst.
Häufige Fragen
Wie oft sollte die Sitzordnung gewechselt werden?
Ein Wechsel pro Halbjahr ist ein üblicher Rhythmus: lange genug, dass Ruhe einkehrt, kurz genug, dass sich keine festen Lager bilden. Dazwischen lohnen sich kleine Korrekturen, sobald eine Kombination erkennbar nicht funktioniert.
Soll ich die Kinder selbst wählen lassen, wo sie sitzen?
Als Angebot auf Zeit funktioniert das oft gut, verbunden mit einer klaren Bedingung: Die Wahl gilt, solange die Arbeit funktioniert. Damit bleibt die Entscheidung bei dir, ohne dass du sie jede Woche neu begründen musst.
Wie gehe ich mit zwei Kindern um, die sich ständig stören?
Trenn sie nicht nur nebeneinander, sondern auch über die Blickachse: diagonal versetzt statt direkt gegenüber. Hinterleg die Kombination als Regel, dann kann sie beim nächsten Mischen nicht versehentlich zurückkommen.
Kann ich mehrere Klassen und Räume verwalten?
Ja, wenn du die Pläne speicherst. Jeder Plan enthält seine eigene Namensliste, seine Raumanordnung und seine Regeln, sodass du für jede Lerngruppe einen eigenen Sitzplan behältst.
Kann ich den Sitzplan für die Vertretung ausdrucken?
Ja, der Plan lässt sich exportieren und ausdrucken, in der kostenlosen Variante mit Wasserzeichen, mit dem Zugang für Lehrkräfte ohne. Für Vertretungsstunden ist ein Ausdruck an der Tür meist praktischer als ein Link.
Brauche ich für den Anfang ein Konto?
Nein. Klassenliste einfügen, Pulte stellen, Regeln setzen und verteilen lassen geht ohne Anmeldung.
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- PreiseErstellen und Verteilen ist kostenlos. Lehrkräfte zahlen 3,99 EUR im Monat oder 29,99 EUR im Jahr, Hochzeiten und Feiern 9 EUR einmalig pro Veranstaltung.
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