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Sitzplan für Orchester und Ensemble

Bauen Sie die Aufstellung auf der Bühne nach, verteilen Sie die Musikerinnen und Musiker auf die Pulte und drucken Sie den Plan für die Probe aus. Wer wo sitzt, steht damit vor der ersten Probe fest statt nach der dritten.

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Kostenlos und ohne Anmeldung.

Erst die Register, dann die Pulte

Die Aufstellung eines Orchesters entsteht in zwei Schritten. Zuerst legen Sie fest, wo die Register stehen: Streicher im Halbkreis vorne, Holzbläser dahinter in der Mitte, Blechbläser und Schlagwerk hinten. Erst danach besetzen Sie die einzelnen Pulte.

Dieselbe Reihenfolge gilt im Editor. Sie ziehen die Blöcke an ihre Position, bis die Bühne stimmt, und verteilen die Namen anschließend, genau wie bei einer Sitzordnung an Tischen.

  • Streicher vorne, nach Stimmen gruppiert
  • Holzbläser in der Mitte, Blechbläser und Schlagwerk hinten
  • Harfe, Klavier und Solisten an ihren festen Platz setzen

Deutsche oder amerikanische Sitzordnung

In der amerikanischen Sitzordnung sitzen die zweiten Geigen neben den ersten, Bratschen und Celli folgen im Uhrzeigersinn. Das gibt den hohen Streichern einen geschlossenen, direkten Klang zum Publikum.

In der deutschen Sitzordnung sitzen die zweiten Geigen den ersten gegenüber, rechts außen. Das lässt Dialoge zwischen den Violinstimmen hörbar werden, worauf es bei klassischer und frühromantischer Literatur oft gerade ankommt. Legen Sie beide Varianten als zwei Pläne an und entscheiden Sie im Saal.

Pultordnung ist eine Aussage

Innerhalb eines Registers ist die Reihenfolge der Pulte keine Kleinigkeit. Am ersten Pult sitzen Stimmführung und Stellvertretung, und wer dort sitzt, gibt Einsätze und Strichart vor. Im Laienorchester entscheidet die Pultordnung außerdem darüber, neben wem jemand sitzt, der eine schwierige Stelle noch nicht sicher hat.

Hinterlegen Sie solche Zuordnungen als Regel: erfahrene und unsichere Stimme an ein Pult, zwei bestimmte Personen nicht zusammen. Beim nächsten Programm gelten sie weiter, auch wenn sich die Besetzung ändert.

Was auf die Bühne passt

Die Aufstellung scheitert selten an der Musik und oft am Platz. Rechnen Sie pro Streicherpult etwa 1,2 Meter Breite und genug Tiefe, dass Bögen sich nicht berühren; Blech und Schlagwerk brauchen Abstand nach hinten und zueinander.

Bauen Sie die Bühne deshalb maßstäblich nach, bevor Sie Namen verteilen. Ein Pult zu viel fällt im Plan auf und nicht erst beim Aufbau am Konzerttag.

Für Probe und Konzert

Exportieren Sie den Plan für den Aushang im Probenraum und für die Bühnentechnik. Ändert sich die Besetzung kurzfristig, passen Sie den Plan an, statt einen neuen Aushang zu schreiben.

Für eine einzelne Veranstaltung kostet der Zugang 9 EUR einmalig; damit lässt sich der Plan speichern, ohne Wasserzeichen exportieren und als Link teilen. Das Erstellen selbst ist kostenlos.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen deutscher und amerikanischer Sitzordnung?

In der amerikanischen Aufstellung sitzen die zweiten Geigen neben den ersten, in der deutschen gegenüber, auf der rechten Seite. Die deutsche Variante macht den Dialog der Violinstimmen hörbar, die amerikanische gibt den hohen Streichern mehr Kraft nach vorne.

Wie viel Platz braucht ein Streicherpult?

Etwa 1,2 Meter Breite pro Pult und genug Tiefe für Bogenbewegung, in der Praxis rund 1,2 mal 1,5 Meter. Kontrabässe und Schlagwerk brauchen deutlich mehr.

Kann ich die Pultordnung innerhalb eines Registers festlegen?

Ja. Sie können einzelne Plätze von Hand vergeben und festsetzen (etwa Stimmführung und Stellvertretung am ersten Pult) und den Rest automatisch verteilen lassen.

Funktioniert das auch für Chor oder Big Band?

Ja. Sie bauen die Aufstellung aus denselben Bausteinen: Blöcke für Stimmen oder Register, Plätze innerhalb der Blöcke, Regeln für einzelne Personen. Für einen Chor entstehen daraus Reihen statt Pulte.

Kann ich zwei Aufstellungen vergleichen?

Ja, indem Sie den Plan zweimal anlegen und in der einen Fassung die Register anders anordnen. So lassen sich deutsche und amerikanische Sitzordnung nebeneinander beurteilen.